ich moechte strahlen und leuchten.
und jeden tag.
und fuer dich.
und elefanten sehen.
und tulpen.
mich im wald verstecken.
und von dir suchen lassen.
[du wirst mich immer finden.]
zu viel selbstreflexion.
gelebt - 06.Apr.2010, 19:22
gespraech mit einem taubstummen an gleis 104
er kommt auf mich zu, zeigt auf seine ohren und wackelt mit dem kopf.
ich glaube, zu verstehen.
er deutet aufs gleis, breitet die arme zu einem flugzeug aus und schaut mich fragend an.
ich deute zum nachbargleis.
er laechelt, holt sein handy hervor und tippt 'nederland'.
ich tippe 'line s8 or s9', deute wieder aufs nachbargleis.
er zeigt auf mich, dann auf 'frankfurt', bildet ein dach mit seinen haenden.
ich nicke.
er fragt, ob es mir gefaellt.
ich bejeine.
er gestekuliert, dass hier wohl viel oeffentlich getrunken wird. in den niederlanden würde man das zuhause machen und in maszen.
ich tippe: 'football game yesterday. it's not always like that' und moechte mir selber glauben.
er meint, es seien so viele gewesen und ob die menschen hier verrueckt seien.
ich bejahe lachend.
er tippt 'thanks'.
ich steige in meine bahn.
gelebt - 21.Mär.2010, 15:57
palmengartenwetter.
sommerregengeruch.
some kind of freiheit.
gelebt - 18.Mär.2010, 15:31
45 minuten zeit gefunden. sie mit worten gefuellt.
bedeutend. angenehm. wertvoll.
gelebt - 15.Mär.2010, 16:35
sonntagsspaziergaenge en masse.
they came to inherit the earth.
to walk in the sun.
die sonne uebt sich im triumph ueber windsteineskaelte.
wie soll ich an diesem fluss einen platz finden, der mir ist - mir ganz allein?
wie der auf der treppe am brueckenpfeiler.
der, der die sinne mit wildem ruccola umschmeichelte.
der mit wasserwind, wassersonnenglitzern und stille.
der, der mir fuenf schritte von zuhause entfernt eine zuflucht bot.
der mich sein liesz und meinen fokus wiederfinden.
tagaus. tagein.
ich habe nie jemandem von diesem ort erzaehlt. auszer dir, s.
gedacht - 07.Mär.2010, 15:50
ich liege in den wolken. lasse mich treiben im sturmstrom. mache gedankenpolaroids beim schlieszen der augen - von dir ueber mir kniend.
ich halte fest.
an uns.
full moon.
die gleise liegen still. die worte schwer im herzen.
dass manche dinge so einfach sind und wir nicht zueinander finden - trotz dem.
full moon.
we should talk.
ich bin gastgeberin, du gast. ich lasse mir nicht in meine karten gucken. benutze worte nur an der oberflaeche. enttaeuscht von dir, mir, uns verletzen sie.
full moon.
sonne im gesicht. der wind spielt mit den dachschieferplatten und schmeiszt regentropfen an die scheibe.
sturmverwuehlter main.
entenflugversuche.
we should talk.
gedacht - 28.Feb.2010, 14:10
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