drogenrausch
ich schreibe mich um kopf und kragen. flink wie selten zuvor fliegen die finger ueber die tasten und worte entstehen pixelweise. ich sollte mir morgens das triptan in mein muesli kippen, dann koennte ich die tage auch leben, die mir gegeben sind und innerhalb weniger minuten durch kopfschmerzen genommen werden. das bett mutiert zum lebensmittelpunkt, die drogenfreien stunden in den letzten 5 tagen fast an einer hand abzaehlbar. ich moechte so gerne ohne. moechte frei leben|denken|lieben koennen ohne furcht vor der naechsten attacke[eine uebrigens sehr treffende beschreibung. wie dunkle gestalten in tiefer nacht schleichen sie sich heran und erobern stueck fuer stueck|neuron fuer neuron den inhalt meines kopfs. ich moechte ihn gern umtauschen. ginge das?]. den tagesplan schon morgens um 10 uebern haufen zu werfen ist nicht unbedingt eine meiner liebsten beschaeftigungen. nun also: mit wattekopf aufholen, was in den letzten stunden unerreichbar schien.
ein hoch auf die pharamindustrie!
ein hoch auf die pharamindustrie!
gelebt - 16.Okt.2007, 20:49
viel schlaf und hoffentlich nicht allzu viel stress...
aber ich glaub, das lässt sich nicht vermeiden.
und ist wohl kein mittel gegen die überfälle:(
kann man nur hoffen, dass es für länger besser wird!ich wünsch es dir!!!